3. Säule BVV 3 für Fideris (7235), Kanton Graubünden: der rechtliche Rahmen, einfach erklärt
Das Wichtigste in 3 Punkten
- Die Säule 3a existiert nur in zwei anerkannten Formen: als Vorsorgekonto bei einer Bankstiftung oder als gebundene Vorsorgepolice bei einer Versicherung. Jede Frage rund um «3. Säule BVV 3» entscheidet sich zuerst zwischen diesen beiden.
- In Fideris (7235) hängt die reale Steuerersparnis einer Einzahlung vom Tarif des Kantons Graubünden und vom Steuerfuss der Gemeinde ab — bei gleicher Einzahlung fällt sie von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich aus.
- Verlangen Sie vor jeder langfristigen Bindung die vollständigen vorvertraglichen Unterlagen — bei einer Police zusätzlich die Tabelle der Rückkaufswerte Jahr für Jahr.
Aus Fideris (7235), Kanton Graubünden, besteht ein Vergleich der Säule 3a aus zwei Schichten: einer eidgenössischen, die von der Postleitzahl 7235 bis zu jeder anderen Schweizer Postleitzahl identisch ist, und einer lokalen Steuerschicht, die den realen Nutzen Ihrer Einzahlungen bestimmt. In dieser Reihenfolge behandelt diese Seite «3. Säule BVV 3».
Wie diese Seite zu lesen ist
Diese Website ist ein redaktioneller Vergleich, kein Versicherungsvermittler. Sie zeigt keine Markenrangliste, keine Bewertung und keine Kundenmeinungen: Solche Elemente liessen sich ohne überprüfbare Daten nicht seriös erstellen.
Was sie liefert: den belegten rechtlichen Rahmen, ein offenes Kriterienraster und die Möglichkeit, für eine persönliche Analyse zurückgerufen zu werden. Bei «3. Säule BVV 3» ist das der Unterschied zwischen entscheiden und einem Verkaufsgespräch folgen.
Jeder auf dieser Website genannte Betrag verweist auf seine offizielle Bundesquelle. Wo keine Quelle eine Bezifferung erlaubt, bleibt die Aussage qualitativ — das ist eine bewusste Entscheidung.
Wann das Geld wieder verfügbar wird
Die Säule 3a ist gebundene Vorsorge: Das Kapital bleibt bis kurz vor dem Rentenalter gesperrt, ausser in den von der Verordnung vorgesehenen Fällen.
Ein Vorbezug des Guthabens vor dem Rentenalter ist nur in Ausnahmefällen möglich: Erwerb oder Bau von Wohneigentum zum Eigenbedarf, Einkauf von Beitragsjahren bei einer Einrichtung der 2. Säule, oder Bezug einer ganzen IV-Rente, wenn das Invaliditätsrisiko nicht versichert ist.
Ein endgültiger Wegzug aus der Schweiz ist ebenfalls ein Auszahlungsgrund. Bei einem Wegzug ins Ausland verhindert der Wohnsitz nach der Pensionierung den Bezug eines 3a-Guthabens nicht: Die Vorsorgeeinrichtung informiert die Inhaberin oder den Inhaber über die Modalitäten der Kapitalauszahlung.
Diese Sperre ist kein Mangel, sondern die Gegenleistung für den Steuerabzug. Wenn sofortige Verfügbarkeit Ihre Priorität ist, lautet das Thema freie Vorsorge (Säule 3b) — nicht «3. Säule BVV 3».
Der rechtliche Rahmen hinter «3. Säule BVV 3»
Der Rahmen der Säule 3a wird durch die Verordnung vom 13. November 1985 über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV 3) gesetzt, in Kraft seit dem 1. Januar 1987.
Die Bundesverfassung bezeichnet die gebundene Selbstvorsorge als jene Form der privaten Vorsorge, die durch steuerliche Massnahmen und durch eine Politik zur Förderung des Wohneigentums unterstützt werden soll.
Die Säule 3a ist die gebundene Selbstvorsorge: Die Beiträge sind vom steuerbaren Einkommen abziehbar, das Guthaben ist dafür gesperrt. Die Säule 3b ist die freie Vorsorge — Sparen, Lebensversicherung, Anlagen — ohne Steuerabzug, dafür jederzeit verfügbar.
Dieser Rahmen erklärt, weshalb die Limiten überall identisch sind, weshalb die Bezugsgründe abschliessend aufgezählt werden, und weshalb nur zwei Arten von Einrichtungen eine Säule 3a anbieten dürfen.
Steuern: was der Kanton Graubünden an «3. Säule BVV 3» ändert
Der Steuervorteil der Säule 3a wirkt zweimal. Beim Einzahlen sind die Beiträge im Rahmen der Bundeslimite vom steuerbaren Einkommen abziehbar. Beim Bezug wird das Kapital getrennt vom übrigen Einkommen und zu einem reduzierten Satz besteuert.
Einkommenssteuer und Kapitalleistungssteuer werden von Bund, Kanton und Gemeinde erhoben. Aus Fideris (7235) ist der Bundesanteil identisch mit jeder anderen Schweizer Postleitzahl; der kantonale Anteil (Graubünden) und der kommunale Anteil hängen dagegen vom anwendbaren Tarif und Steuerfuss ab. Das erklärt, weshalb dieselbe Einzahlung nicht in jeder Gemeinde dieselbe Ersparnis bringt.
Zwei praktische Folgerungen: Der Steuervorteil wächst mit dem Grenzsteuersatz, und die Besteuerung beim Bezug will geplant sein — insbesondere sollten nicht mehrere Kapitalleistungen im gleichen Steuerjahr zusammenfallen.
Häufige Fragen
Wie viele Vorsorgekonten soll man eröffnen?
Die Verordnung nennt keine Anzahl. Das Guthaben auf mehrere Konten zu verteilen erlaubt es, die Bezüge über mehrere Steuerjahre zu staffeln, was die Besteuerung der Kapitalleistungen beeinflusst — erhoben von Bund, Kanton und Gemeinde. Diese Website veröffentlicht keine Steuertarife: Es gibt 26 kantonale Regelungen, die jährlich angepasst werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer kantonalen Steuerverwaltung.
Ist diese Website ein Versicherungsvermittler?
Nein. Diese Website ist ein redaktioneller Vergleich: Sie erläutert den rechtlichen Rahmen, nennt ihre offiziellen Quellen und stellt ein Kriterienraster bereit. Wenn Sie einen Rückruf wünschen, wird Ihre Anfrage an unseren FINMA-registrierten Partnermakler weitergeleitet, dessen Name und Registernummer unter jedem Formular stehen, mit Link zum öffentlichen FINMA-Register.
Was ist der Unterschied zwischen Säule 3a und 3b?
Die Säule 3a ist die gebundene Selbstvorsorge: Die Beiträge sind vom steuerbaren Einkommen abziehbar, das Guthaben ist dafür gesperrt. Die Säule 3b ist die freie Vorsorge — Sparen, Lebensversicherung, Anlagen — ohne Steuerabzug, dafür jederzeit verfügbar. Man tauscht also Verfügbarkeit gegen einen Steuervorteil. Wenn «3. Säule BVV 3» Sie zögern lässt, ist zuerst der Horizont zu klären: Wann werden Sie dieses Geld brauchen?
Wie hoch ist die Einzahlungslimite der Säule 3a?
Sie hängt vom Anschluss an die 2. Säule ab. Für Personen, die einer Einrichtung der 2. Säule angeschlossen sind, beträgt der maximale Jahresabzug 7 258 Franken. Für Personen ohne 2. Säule sind es 20 % des Erwerbseinkommens, höchstens 36 288 Franken. Quelle: Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) (Stand 2025, für die Steuerperiode 2026 unverändert). Diese Höchstbeträge sind gleichzeitig die Einzahlungslimiten — und sie gelten unabhängig davon, welcher Anbieter für «3. Säule BVV 3» gewählt wird.
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