Dritte Säule beste für Rohrmatt (6132), Kanton Luzern: vergleichen, ohne sich von Werbung leiten zu lassen
Das Wichtigste in 3 Punkten
- Die Regeln zu «dritte Säule beste» sind eidgenössisch: Einzahlungslimiten, anerkannte Formen und Bezugsgründe sind in der ganzen Schweiz identisch, unabhängig vom Anbieter.
- In Rohrmatt (6132) hängt die reale Steuerersparnis einer Einzahlung vom Tarif des Kantons Luzern und vom Steuerfuss der Gemeinde ab — bei gleicher Einzahlung fällt sie von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich aus.
- Verlangen Sie vor jeder langfristigen Bindung die vollständigen vorvertraglichen Unterlagen — bei einer Police zusätzlich die Tabelle der Rückkaufswerte Jahr für Jahr.
Aus Rohrmatt (6132), Kanton Luzern, besteht ein Vergleich der Säule 3a aus zwei Schichten: einer eidgenössischen, die von der Postleitzahl 6132 bis zu jeder anderen Schweizer Postleitzahl identisch ist, und einer lokalen Steuerschicht, die den realen Nutzen Ihrer Einzahlungen bestimmt. In dieser Reihenfolge behandelt diese Seite «dritte Säule beste».
Später anders entscheiden: was möglich ist
Ein Entscheid zur 3. Säule ist nicht endgültig, aber auch nicht schmerzfrei rückgängig zu machen — und die Ausstiegskosten unterscheiden sich je nach Form radikal.
Ein Vorsorgekonto bei einer Bank lässt sich zu einer anderen Vorsorgestiftung übertragen, ohne den gebundenen Charakter des Guthabens zu verlieren: Es ist ein Übertrag, kein Bezug, also ohne Besteuerung. Bedingungen und allfällige Gebühren stehen im Stiftungsreglement.
Eine während der Laufzeit gekündigte gebundene Police wird über ihren Rückkaufswert abgerechnet, der insbesondere in den ersten Jahren deutlich unter der Summe der einbezahlten Prämien liegen kann. Genau deshalb gehört «dritte Säule beste» vor die Unterschrift — nicht danach.
Der rechtliche Rahmen hinter «dritte Säule beste»
Der Rahmen der Säule 3a wird durch die Verordnung vom 13. November 1985 über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV 3) gesetzt, in Kraft seit dem 1. Januar 1987.
Die Bundesverfassung bezeichnet die gebundene Selbstvorsorge als jene Form der privaten Vorsorge, die durch steuerliche Massnahmen und durch eine Politik zur Förderung des Wohneigentums unterstützt werden soll.
Die Säule 3a ist die gebundene Selbstvorsorge: Die Beiträge sind vom steuerbaren Einkommen abziehbar, das Guthaben ist dafür gesperrt. Die Säule 3b ist die freie Vorsorge — Sparen, Lebensversicherung, Anlagen — ohne Steuerabzug, dafür jederzeit verfügbar.
Dieser Rahmen erklärt, weshalb die Limiten überall identisch sind, weshalb die Bezugsgründe abschliessend aufgezählt werden, und weshalb nur zwei Arten von Einrichtungen eine Säule 3a anbieten dürfen.
Wo ein Vorsorgefranken zuerst hingehört
Bevor man 3a-Lösungen vergleicht, lohnt sich die Prüfung, ob die Säule 3a überhaupt das richtige Gefäss ist. Ein Einkauf in die Pensionskasse, die Rückzahlung von Hypothekarschulden oder der Aufbau einer verfügbaren Liquiditätsreserve können je nach Situation mehr bewirken.
Die Säule 3a hat eine Besonderheit: Ihr Abzug ist plafoniert und über die vorgesehenen Nachzahlungsmöglichkeiten hinaus nicht übertragbar. Eine Nachzahlung von 3a-Beiträgen ist möglich, um fehlende Beitragsjahre zu schliessen — zusätzlich zum ordentlichen Beitrag des laufenden Jahres.
Anders gesagt: Eine ungenutzte Jahreslimite ist nicht frei nachholbar. Genau das rechtfertigt für viele Haushalte, die 3a-Einzahlung in der Prioritätenfolge zuerst zu behandeln — und den Rest danach abzuwägen.
Steuern: was der Kanton Luzern an «dritte Säule beste» ändert
Der Steuervorteil der Säule 3a wirkt zweimal. Beim Einzahlen sind die Beiträge im Rahmen der Bundeslimite vom steuerbaren Einkommen abziehbar. Beim Bezug wird das Kapital getrennt vom übrigen Einkommen und zu einem reduzierten Satz besteuert.
Einkommenssteuer und Kapitalleistungssteuer werden von Bund, Kanton und Gemeinde erhoben. Aus Rohrmatt (6132) ist der Bundesanteil identisch mit jeder anderen Schweizer Postleitzahl; der kantonale Anteil (Luzern) und der kommunale Anteil hängen dagegen vom anwendbaren Tarif und Steuerfuss ab. Das erklärt, weshalb dieselbe Einzahlung nicht in jeder Gemeinde dieselbe Ersparnis bringt.
Zwei praktische Folgerungen: Der Steuervorteil wächst mit dem Grenzsteuersatz, und die Besteuerung beim Bezug will geplant sein — insbesondere sollten nicht mehrere Kapitalleistungen im gleichen Steuerjahr zusammenfallen.
Häufige Fragen
Ändert der Kanton Luzern etwas?
Nicht an den eidgenössischen Regeln: Einzahlungslimiten, anerkannte Formen und Bezugsgründe sind von der Postleitzahl 6132 bis zu jeder anderen Schweizer Postleitzahl identisch. Was sich ändert, ist die Besteuerung: Einkommenssteuer und Kapitalleistungssteuer haben einen kantonalen (Luzern) und einen kommunalen Anteil. Bei gleicher Einzahlung fällt die reale Steuerersparnis daher von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich aus.
Kann man die Säule 3a für Wohneigentum einsetzen?
Ja, im Rahmen der Wohneigentumsförderung. Die Bundesverfassung bezeichnet die gebundene Selbstvorsorge als jene Form der privaten Vorsorge, die durch steuerliche Massnahmen und durch eine Politik zur Förderung des Wohneigentums unterstützt werden soll. Ein Vorbezug ist für den Erwerb oder Bau von Wohneigentum zum Eigenbedarf zulässig. Es gibt eine Alternative: die Verpfändung, bei der das Guthaben zugunsten des Kreditgebers verpfändet wird, ohne bezogen zu werden — das Guthaben läuft weiter und bleibt gebunden.
Kann man die Säule 3a vor der Pensionierung beziehen?
Ein Vorbezug des Guthabens vor dem Rentenalter ist nur in Ausnahmefällen möglich: Erwerb oder Bau von Wohneigentum zum Eigenbedarf, Einkauf von Beitragsjahren bei einer Einrichtung der 2. Säule, oder Bezug einer ganzen IV-Rente, wenn das Invaliditätsrisiko nicht versichert ist. Auch ein endgültiger Wegzug aus der Schweiz begründet einen Auszahlungsanspruch. Ausserhalb dieser Fälle bleibt das Guthaben gesperrt: Das ist die Gegenleistung für den Steuerabzug. Für «dritte Säule beste» heisst das, die Einzahlungen auf das abzustimmen, was Sie langfristig binden können.
Welche Gebühren muss man im Auge behalten?
Drei Familien: Konto- oder Policengebühren, Fondskosten bei einer Wertschriftenlösung, sowie Ausstiegs- und Übertragungsgebühren. Diese Website nennt keinen Gebührendurchschnitt: Eine offizielle Statistik dazu existiert nicht. Die Vertragsunterlagen müssen die Gebühren dagegen beziffern — das ist bei «dritte Säule beste» ein Transparenzkriterium für sich.
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